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Fotografie

Dieser Text beschreibt Fotografie.


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Fotografie Artikel

Als Fotografie (ältere Schreibweise: Photographie; aus altgr. φως zu φάος, "Licht [der Himmelskörper]", "Helligkeit" und γÏ?αφειν, "ritzen", "malen", "schreiben"; φώς bedeutet auch poetisch "Mensch" oder "Helde") bezeichnet man

  1. ein technisches Verfahren, bei der mit Hilfe von optischen Verfahren ein Bild auf ein lichtempfindliches Medium projiziert und dort dauerhaft gespeichert wird;
  2. das dauerhafte fotografische Bild (umgangssprachlich kurz Foto genannt, auch Abzug, Vergrößerung oder Ausbelichtung), das durch fotografische Verfahren hergestellt wird; dabei kann es sich entweder um ein Positiv oder ein Negativ handeln.
Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Das Kamerahandbuch Canon EOS 400D (Galileo Design) Das perfekte Buch zur Canon EOS 400D Ich habe mir dieses Buch gleich zusammen mit meiner neuen EOS 400D gekauft und wurde nicht enttäuscht. In dem Wesentlichen sind es drei Argumente, die aus meiner Sicht eine 5-Sterne-Bewertung mehr als rechtfertigen: a) Der Autor beschreibt wirklich ALLE Funktionen und Einstellmöglichkeiten der Kamera. Darüber...

Übersicht

Klassische fotografische Techniken erzeugen dauerhafte Bilder durch eine Kombination optischer, mechanischer und chemischer Verfahren, moderne Verfahren benutzen ergänzend oder alternativ Mechanismen der Elektronik und Computertechnik (siehe Digitalfotografie).

Die Fotografie ist ein Medium, das zahlreiche Dimensionen aufweist; fotografische Abbildungen können beispielsweise Gegenstände mit primär künstlerischem (Künstlerische Fotografie) oder primär kommerziellem Charakter sein (Industrie -, Werbe - und Modefotografie ). Die Fotografie weist neben der künstlerischen Dimension auch eine technische (Fototechnik), ökonomische (Fotowirtschaft) und gesellschaftlich-soziale (Amateur-, Arbeiter - und Dokumentarfotografie ) Dimension auf.

Die Fotografie ist teilweise ein Gegenstand der Forschung und Lehre in der Kunstgeschichte und der emergierenden Bildwissenschaft; der Kunstcharakter der Fotografie war jedoch lange Zeit umstritten, wird jedoch seit einigen Jahren zunehmend anerkannt. Einige Forschungsrichtungen ordnen die Fotografie der Medien- oder Kommunikationswissenschaft zu (zum Beispiel Werner Faulstich), jedoch ist auch diese Zuordnung umstritten.

Fotografie kann als Ausbildungsberuf (Fotograf), aber auch an Kunstakademien und Fachhochschulen oder autodidaktisch (Fotodesigner ) erlernt werden (siehe Fotografische Organisationen). Die Fotografie unterliegt dem komplexen und vielschichtigen Fotorecht; bei der Nutzung von vorhandenen Fotografien sind die Bildrechte zu beachten.

"Die Photographie ist eine wunderbare Entdeckung, eine Wissenschaft, welche die größen Geister angezogen, eine Kunst, welche die klügsten Denker angeregt – und doch von jedem Dummkopf betrieben werden kann" (Nadar, 1856).
Buch-Tipp: Das Praxisbuch HDR-Fotografie. Digitale High-End-Fotografie mit DRI, RAW und Panoramen (Galileo Design) HDR von A bis Z fast perfekt! Das Praxisbuch HDR-Fotografie erläutert ausführlich die Grundlagen zu HDR, beschreibt das optimale Vorgehen beim Fotografieren und erklärt die Weiterverarbeitung der Ursprungs-RAWs vom RAW-Konverter über Photomatix Pro bis hin zu Photoshop oder Photoshop Elements. Dabei werden auch alternative Wege (z. B. Pseudo-HDR...

Fototechnik

Grundsätzlich wird mit Hilfe eines optischen Systems, des Objektivs, das von einem Objekt ausgesendete oder reflektierte Licht auf ein lichtempfindliches Medium, beispielsweise die lichtempfindliche Schicht eines Films, projiziert.

Buch-Tipp: Der Mythos von den Leistungseliten Grossunternehmen konservativste Schicht unseres Landes In keinem Bereich unserer Gesellschaft sind die Aufstiegschanchen von Menschen aus der Mittel- oder gar Arbeiterschicht selbst bei bester Qualifikation so klein wie in der Wirtschaft, und hier vor allem wiederum in Grossunternehmen. Eine gesellschaftspolitische Studie von enormer Bedeutung,...

Fotoapparat

Der fotografischen Aufnahme dient ein Fotoapparat bzw. eine Fotokamera. Durch Manipulation des optischen Systems (Einstellung der Blende, Scharfstellung, Farbfilterung, die Wahl der Belichtungszeit und der Beleuchtung stehen dem Fotografen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten offen.

Buch-Tipp: Der fotografische Blick. Bildkomposition und Gestaltung unbedingt empfehlenswert!!! Das Buch sollte man als sich weiterbildender, interessierter Amateur unbedingt durcharbeiten. Sehr detaillierte Erklärungen. Sehr verständlich.

Lichtempfindliche Schicht

Bei der herkömmlichen Fotografie (Analogfotografie) ist die Lichtempfindliche Schicht auf der Bildebene eine Dispersion (im allgemeinen Sprachgebrauch Emulsion). Sie besteht aus einem Gel, im gleichmäßig kleine Körnchen eines Silberhalogenids (zum Beispiel Silberbromid ) verteilt sind. Je kleiner diese Körnchen sind, umso lichtunempfindlicher ist die Schicht (siehe ASA). Dieser lichtempfindlichen Schicht wird durch einen Träger Stabilität verliehen. Trägermaterialien: Zelluloseacetat, früher Zellulosenitrat (Zelluloid), Kunststofffolien, Metallplatten, Textilien (siehe Film).

Bei der Digitalfotografie besteht das Äquivalent der lichtempfindliche Schicht aus Chips wie CCD- oder CMOS-Sensoren.

Buch-Tipp: Der grosse Humboldt Fotolehrgang pädagogisch fundierte Einführung Das Buch beginnt stark: Die grundlegenden Funktionsweisen einer Kamera werden von Tom Striewisch klar und einleuchtend wie selten beschrieben. Striewisch erklärt von Grund auf, wie und warum eine Kamera funktioniert. Zentrale Begriffe wie Belichtung, Filmempfindlichkeit, Belichtung, Blende und Schärfe werden...

Entwicklung und Fixierung

Durch das Entwickeln wird auf chemischem Wege das latente Bild sichtbar gemacht. Beim Fixieren werden die nicht belichteten Silberhalogenid-Körnchen herausgewaschen, so dass ein Bild auch bei Tageslicht betrachtet werden kann, ohne dass es nachdunkelt.

Ein digitales Bild muss nicht entwickelt werden; es wird elektronisch gespeichert und kann anschließend mit der elektronischen Bildbearbeitung am Computer verarbeitet und bei Bedarf ausgedruckt werden.

Buch-Tipp: Die Sozialstruktur Deutschlands im internationalen Vergleich Kompakt, klar und solide Mit diesem Buch ist Stefan Hradil ein solider Überblick über die zentralen Dimensionen der deutschen Gesellschaftsstruktur geglückt. Der Reihe nach werden für Bevölkerung, Familie, Bildung, Erwerbswesen, gesellschaftliche Ungleichheit, soziale Sicherung und Kultur die wesentlichen Daten zusammengetragen...

Geschichte der Fotografie

Buch-Tipp: Die Sozialstruktur Deutschlands im internationalen Vergleich. Lehrbuch Kompakt, klar und solide Mit diesem Buch ist Stefan Hradil ein solider Überblick über die zentralen Dimensionen der deutschen Gesellschaftsstruktur geglückt. Der Reihe nach werden für Bevölkerung, Familie, Bildung, Erwerbswesen, gesellschaftliche Ungleichheit, soziale Sicherung und Kultur die wesentlichen Daten zusammengetragen...

18. Jahrhundert: Vorläufer und Vorgeschichte

Vorläufer der Fotografie sind die Camera obscura („Dunkle Kammer“), von deren Namen sich auch das Wort Kamera ableitet, Anstelle einer Linse weist diese Kamera ca. ein kleines Loch auf, durch das die Lichtstrahlen auf eine Projektionsfläche fallen, von der das (auf dem Kopf stehende) Bild abgezeichnet wurde. In Edinburgh und Greenwich bei London ist eine begehbare, raumgroße Camera obscura eine Touristenattraktion. Siehe auch Laterna magica, Panorama und Diorama. Chemiker wie Humphry Davy begannen bereits, lichtempfindliche Stoffe zu behandeln und nach Fixiermitteln zu suchen.

Buch-Tipp: Digitalfotografie für Fortgeschrittene Sehr gutes Buch! Ich bin durch die vorhergehenden Rezsensionen auf das Buch aufmerksam geworden und teile die Meinung der Vor-Rezensenten.

19. Jahrhundert: Die frühen Verfahren

Die erste Fotografie wurde 1826 durch Joseph Nicéphore Niépce hergestellt. 1839 benutzte Louis Jacques Mandé Daguerre ein besseres Verfahren, das auf der Entwicklung der Fotos mit Hilfe von Quecksilber-Dämpfen und anschließender Fixierung in einer heißen Kochsalzlösung oder einer normal temperierten Natriumthiosulfatlösung beruhte. Die auf diese Weise hergestellten Bilder, allesamt Unikate auf versilberten Kupferplatten, nannte man Daguerreotypien. Wenig später erfand der Engländer William Fox Talbot das Negativ-Positiv-Verfahren.

Buch-Tipp: Gimp ab Version 2.4 Ein Buch für Einsteiger und Gimp-Profis Die Autorin gibt in vorliegendem Buch einen fundierten und umfassenden Einblickins Bildbearbeitungsprogramm Gimp. Das Buch ist in zwei Schwerpunkte geteilt. In dem ersten Teil wird die Leserin/der Leser mit den vielfältigen Funktionen von Gimp vertraut gemacht. In übersichtlicher und gut nachvollziehbarer...

20. Jahrhundert: Einführung der Kleinbildfotografie

Leica führte 1925 den 35mm-Film ein (siehe Film). Oscar Barnack benutzte dazu herkömmlichen 35mm Kinofilm und konstruierte eine Kamera um den Film herum. Anfangs belächelt, ermöglichte erst die 35mm Kamera eine mobile, schnelle Fotografie. Dies begründete die moderne Reportagefotografie .

Buch-Tipp: Ihr da oben, wir da unten. hoch aktuell Ich muss den Rezensionen vor mir teilweise widersprechen. Günter Walraff und Bernt Engelmann auf reine Polemiker zu reduzieren wird ihren Personen und Leistungen nicht gerecht. Es ist schon erschreckend mit welchem Tunnelblick vieles gesehen wird. Weder sind alle Großindustrielle Bösewichte (wie dieses Buch schon vermittelt und darum...

Einführung der Digitalfotografie

1986 stellte Canon mit der RC-701 die erste kommerziell erhältliche Still-Video-Kamera mit magnetischer Aufzeichnung der Bilddaten vor, Minolta präsentierte den Still Video Back SVB-90 für die Minolta 9000; durch Austausch der Rückwand der Kleinbild-Spiegelreflexkamera wurde aus der Minolta 9 Tausend eine digitale Spiegelreflexkamera; gespeichert wurden die Bilddaten auf 2"-Disketten.

1987 folgten weitere Modelle der RC-Serie von Canon sowie digitale Kameras von Fujifilm (ES-1 ), Konica (KC-400 ) und Sony (MVC-A7AF ); auch Chinon stellte mit dem CP9-AF eine Rückwand für die digitale Bildaufzeichung vor. 1988 folgte Nikon mit der QV-1000C und 1990/91 Kodak mit dem DCS-System (Digital Camera System) sowie Rollei mit dem Digital Scan Pack . Ab Anfang der 90er Jahre kann die Digitalfotografie in dem kommerziellen Bildproduktionsbereich als eingeführt betrachtet werden.

Die Technik der Digitalen Fotografie revolutionierte auch die Möglichkeiten der Digitalen Kunst, insbesondere durch die Technik der Fotomanipulation ; das Zeitalter der digitalen Bildmanipulation für Jedermann begann 1990 mit der Vorstellung von Adobe Photoshop in Version 1.0.

Siehe auch: Chronologie der Fotografie, Geschichte der Fotografie, Liste bedeutender Erfindungen

Buch-Tipp: LUMIX Superzoom Fotoschule FZ 18/ FZ 50 / FZ 8/ TZ 3 Ein Muss für jeden Lumix Benutzer! Ich war mir bis jetzt in dem unklaren, für welches Kameramodell ich mich bei den Superzoom Modellen entscheiden sollte, weil der Markt ja doch etliche Modelle anbietet. Da die Lumix-Modelle für mich in die engere Wahl kamen, habe ich mir dieses Buch gekauft. Ein Volltreffer! Ich habe ja schon etliches in dem Bereich...

Differenzierungsbereiche

Die Fotografie lässt sich in verschiedene Stilrichtungen und nach technischen Unterschieden aufteilen. Einteilungen sind beispielsweise möglich nach

Kunstcharakter der Fotografie

Der Kunstcharakter der Fotografie war lange Zeit umstritten; zugespitzt formuliert D. Pawek: „Der Fotograf bringt kein neues Sein in die Welt, es macht das vorhandene ca. sichtbar. Der Künstler erschafft die Wirklichkeit, der Fotograf sieht sie.“

Auch der Fotograf Henri Cartier-Bresson sieht die Fotografie nicht als Kunstform, sondern als Handwerk: „Die Fotografie ist ein Handwerk. Viele wollen daraus eine Kunst machen, aber wir sind einfach Handwerker, die ihre Arbeit gut machen müssen.“

Entwicklungen aus den letzten Jahren deuten jedoch darauf hin, dass Fotografie zunehmend als vollwertige Kunstform akzeptiert wird; Indikatoren für diese Entwicklung sind die wachsende Anzahl von Museen, Sammlungen und Forschungseinrichtungen für Fotografie, die Zunahme der Professuren für Fotografie sowie nicht zuletzt der gestiegene Wert von Fotografien in Kunstauktionen und Sammlerkreisen. Zahlreiche Gebiete haben sich entwickelt, so die Landschafts-, Akt-, Industrie-, Theaterfotografie u.a.m.

Fotografinnen und Fotografen

Die Fotografie als Objekt der Kunstwissenschaft wurde gepägt durch herausragende Fotografinnen und Fotografen wie Henri Cartier-Bresson, Ansel Adams, August Sander, Gunter Sachs, Helmut Newton und viele andere. Einige Fotografen organisierten sich in Foto- oder Bildagenturen wie Magnum Photos, andere arbeiteten dagegen bevorzugt alleine.

Die Fotografie ist jedoch keine exklusive Kunstform, sondern wird auch von zahllosen Amateurfotografen betrieben; die Amateurfotografie ist der Motor der Fotowirtschaft und zugleich der quantitativ zahlreichsten Bilder.

Siehe auch: Liste bedeutender Fotografen

Theorie und Praxis

Die Fotografie wird in zahlreichen Einzeltheorien diskutiert, eine einheitliche und umfassende Theorie der Fotografie existiert jedoch bisher nicht.

Die Fotopraxis ist gekennzeichnet durch die gestalterische Gratwanderung zwischen der fotografischen Technik und der gewünschten Bildaussage; sie hat sich in den vergangenen rund sechzig Jahren ausdifferenziert und umfasst zahllose Bereiche von Schnappschussfotografie und Urlaubsfotografie über Luftbildfotografie und wissenschaftliche Fotografie bis hin zu Studiofotografie , spiritistischer Fotografie und digitaler Kunst.

Siehe auch: Portal Fotografie

Siehe auch

Weblinks


Weiteres zu dem Artikel Fotografie

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